Synodalitätskommission: Die ersten Meter

19. März 2025

Rückblick auf die erste Kommissionssitzung

Die Synodalitätskommission (Syko) hat an ihrer ersten Sitzung am 3. Februar 2025 in Bern die Arbeit aufgenommen. Die ersten Meter verliefen produktiv und herausfordernd zugleich. Zunächst schuf ein Gespräch im Geist zu Nr. 28 des Schlussdokumentes der Weltsynode eine gute Grundlage. Dort wird Synodalität definiert als „Weg der geistlichen Erneuerung und der Strukturreform, der es der Kirche ermöglicht, partizipativer und missionarischer zu sein, damit sie mit jedem Menschen gehen und das Licht Christi ausstrahlen kann“. Anschliessend wurden mit Hilfe einer „Werkstattvereinbarung“ konkrete Formen und Haltungen für die Zusammenarbeit geklärt.

Die erste Sitzung diente auch der Klärung wichtiger Fragen der Arbeitsweise und des gemeinsamen Verständnisses des Auftrags der Syko. Geschäftsführer Fredy Bihler legte dar, wie die gesammelten Arbeitsthemen anhand der Stichworte „Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ – dem dreifachen Motto des Synodalen Prozesses – gebündelt und auch als Qualitätskriterien verstanden werden können. So werden z.B. die vielfach genannten Aspekte Inklusion, Rechenschaftslegung und der Einbezug aller Getauften in die Entscheidungsfindung nicht nur zu separat zu bearbeitenden Themen der Kommission, sondern zugleich zu Kriterien, mit denen alle anderen Schritte und Prozesse auf die Einhaltung synodaler Qualität überprüft werden können.

Als Ergebnis der Diskussionen entschied die Syko, zunächst das Themencluster „Laien, Ämter, Frauen, Zulassungsbedingungen“ zu bearbeiten. Die Präzisierung und Vorbereitung dieses breit formulierten Themenclusters für die nächste Sitzung der Synodalitätskommission am 7. Mai liegt in den Händen einer Arbeitsgruppe.

Wechsel in der Syko
Bischof DDr. Felix Gmür folgt als SBK-Vertreter in der Syko ab sofort auf Bischof Markus Büchel.

Fahrplan des weltweiten synodalen Prozesses 2025 – 2028
Am 15. März wurde in Rom der Fahrplan für die weltweite Umsetzung der Synode bekannt gegeben. Der Prozess gipfelt im Oktober 2028 in einer breit angelegten Kirchenversammlung in Rom mit Vertreter:innen der Weltkirche.

Dies gibt den Bistümern in der Schweiz eine Perspektive für den weiteren synodalen Prozess und die Möglichkeit, die diözesane und die nationale Ebene gut aufeinander abzustimmen. Damit erhält die Synodalitätskommission Gelegenheit, ihre Bemühungen in den weltweiten Prozess einzugliedern. Zum Fahrplan des Generalsekretariats der Synode gelangen sie hier.